Tag 11

Shihanoukville – Kep
Mit dem Minibus ging es dieses Mal in knapp zweieinhalb Stunden weiter nach Kep. Das Nutzen von Minibussen ist vielleicht noch lebensgefährlicher, als in einem großen Bus zu sitzen. Wir sind jedenfalls noch nie derart durchgeschüttelt worden, wie auf dieser Fahrt und gleichartige Geschwindigkeiten wurden zuvor auf den „Straßen“ in unserem Beisein auch noch nicht erreicht. Es war verwunderlich, das sich nur ein weiblicher Fahrgast übergeben musste, sodass wir einen kurzen Zwischenstopp einzulegen hatten. Es handelte sich bei der Dame ironischerweise um eine Kambodschanerin, die restlichen Fahrgäste rekrutierten sich aus Touristen unterschiedlichster Länder.
Nachdem wir das Taxi zum Flughafen für Sonntag gebucht hatten, liehen wir uns zwei Fahrräder und erkundeten die Gegend. War eine ganz geile Idee, bei gefühlten 30 Grad im Schatten, der auf unserem Weg jedoch nicht zu finden war… Auf der Suche nach einer im Reiseführer empfohlenen Bäckerei, der „Salt and Pepper Bakery“, mussten wir nach hart erstrampelten neun Kilometern leider feststellen, dass diese knapp 16 Kilometer weiter gezogen war. Den Weg ersparten wir uns und kehrten auf zwei Dosen Cola bei einer nicht im Reiseführer benannten Hütte am Straßenrand ein, welche uns unter diesen Umständen wie der Insidertipp schlechthin vorkam. Die von der Oma schnell hingeschobenen Plastikstühle erschienen im Vergleich zum Fahrradsattel für Khmer-Pos wie ein Thron – so fühlt sich Urlaub an. 

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