Tag 7

Siem Reap – Angkor
Nach dem Frühstück holte uns Mr. P ab und wir fuhren mit seinem Tuk-Tuk nach Angkor Wat. Die stellenweise noch durch das Hochwasser gezeichnete Straße führte uns zu einem Kontrollpunkt, der es mit dem Eingangsbereich jedes westlichen Freizeitparks locker aufnehmen könnte. Der Nationalpark Angkor ist eine Gelddruckmaschine! Die Tickets werden in höchstmöglicher Professionalität individuell mit eigens angefertigtem Lichtbild erstellt, die Abfertigung erfolgt trotz des großen Andrangs schnell und die Tickets werden regelmäßig kontrolliert. 
Angkor Wat ist atemberaubend. Die Architektur, die Ausmaße der Tempel, die liebevoll gefertigten Details an nahezu jeder einzelnen Wand, jeder Säule und jedem Türsturz, der umliegende Dschungel – all das macht den Charme dieser einzigartigen Anlage aus. Unglaublich, wie das Leben hier pulsiert haben muss. 
Selbstverständlich ist die Anlage vollkommen überlaufen. Ich habe heute den Fehler gemacht, zwischen eine chinesische oder vielleicht koreanische Reisegruppe zu treten, um Birgit zu folgen. Auf eine optische Trennung reagierten die meist 150 – 165 cm „großen“ Gruppenmitglieder ungefähr so, wie eine Entenfamilie. Plötzlich wurde es sehr wuselig um mich herum und erst, als ich wieder aus dem Weg gedrängt wurde, kehrte langsam wieder Ruhe ein… 
Auch wenn es nicht leicht war, so fanden wir doch ab und zu Ecken, an denen man fast ungestört sein und einige Fotos knipsen konnte. 
Im Anschluss ging es mit Mr. P weiter nach Angkor Thom. Hier ist die Anlage nicht so zentriert, aber eben noch größer als Angkor Wat – einfach gigantisch.
Ta Prohm und Ta Som durften im Anschluss nicht fehlen, sind ihre Ruinen doch die besten Beispiele dafür, wie sich die Natur zurückholt, was ihr einst genommen wurde. Gigantische Wurzeln schlängeln sich auf und durch Mauern, Dächer und überall dort, wo der Mensch einst etwas erschuf. Beeindruckend. 
Und Helge war auch mit:

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