Tag 8

Siem Reap

Heute beschlossen wir in eines der vielen rund um den Tonlé Sap-Sees liegenden, auf 8 Meter hohen Pfählen und Stelzen gebauten Dörfer, nach Kampong Pluk, zu fahren. Aus der Tuk-Tuk-Fahrt wurde dann, anders als geplant, schnell eine Bootsfahrt. Der Mekong-Zufluss sorgte dafür, dass der Wasserspiegel des Sees so sehr anstieg, dass das Dorf sich in ein schwimmendes Dorf verwandelte.    

So konnten wir leider nicht die versteinerten Bäume sehen, dafür aber wieder eine ganz neue Lebensweise auf und in dem Wasser.
Während die Kinder in ihrem Boot auf dem Weg in die Schule waren, begann das Treiben auf dem „Wassermarkt“. Hier erhältliche Lebensmittel wurden überwiegend auch hier angebaut oder gezüchtet. Eine 2qm großer Schweinestall auf einem Pfahlbau oder die typischen Fischzuchtnetze waren der Beweis. Alles kommt hier her und geht zurück ins Wasser. So wird im Wasser das Geschirr gespült und nebenan ein dringendes Geschäft erledigt… Das abgeschiedene Dorf ist gerade wegen seiner Abgeschnittenheit und Funktionalität wunderschön und alles in allem auch kaum vorstellbar,  dass hier 3500 Menschen leben!

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