Tag 22

Ko Samui – Krabi
Hurra – wir leben noch! Anders lässt es sich wirklich nicht beschreiben. Auf Ko Samui war heute wieder Weltuntergang. Regen, Regen und ab und zu Regen. 
Nachdem wir aus dem Hotel ausgecheckt haben, wurden wir zum ersten Bus gefahren, der uns zur Fähre bringen sollte. Der gemeine Thai wäre ja kein guter Geschäftsmann, wenn er nicht in einem vollen Reisebus noch zwanzig Stehplätze erfinden würde, von denen wir netterweise auch zwei abbekamen… Okay, war ja nur eine halbe Stunde Fahrt. Nachdem wir auf dem Festland angekommen sind, waren wir schlauer und diesmal nicht als Letze im Bus. Auf dem Weg nach Surat Thani konnten wir also sitzen, während diverse andere Fahrgäste Stehplätze abbekamen. Bei der Agentur „Holiday“ angekommen, sollte es plötzlich – entgegen aller thailändischer Eigenschaften – ganz schnell gehen. Durch den Regen ging es auf der Ladefläche eines „Taxis“ zum Reisebus, der uns nach Krabi führen sollte. Überraschenderweise war auch dieser Bus vollkommen überfüllt, sodass wir zurück zur Agentur gefahren wurden. Lieber zwei Stunden auf den nächsten Bus warten, als drei Stunden nach Krabi stehen. Als wir dann um 16:00 Uhr zum nächsten Bus gebracht wurden – Überraschung – war dieser auch voll, sodass sechzehn Personen stehen durften… Interessanterweise saß als allererstes genau die gleiche Anzahl Thai im Bus, die alle für schmales Geld mitfahren durften und innerhalb der ersten Stunde Fahrt an diversen Milchkannen abgesetzt wurden. In Deutschland würde man so etwas wohl Fremdenfeindlichkeit nennen, in Thailand ist es gang und gäbe. Nach etwa einer Stunde konnten dann alle Leute im Bus sitzen. Der krönende Abschluss war allerdings die Taxifahrt vom Busbahnhof Krabi in unser Hotel. Da mir keine geeigneten und gleichzeitig dem normalen Umgangston entsprechenden Worte hierzu in den Sinn kommen, höre ich an dieser Stelle lieber auf.
Wir werden nie wieder über ein Verkehrsmittel in Kambodscha schimpfen. 
Nach einer insgesamt knapp zwölf Stunden andauernden (Tor-) Tour kamen wir endlich im Hotel an und das Essen und das Singha Bier haben selten so gut geschmeckt…
Einen extra Gruß an alle fleißigen Kommentatoren unseres Blogs, es freut uns ungemein euch täglich mit unseren kleinen fernab geschehenen Geschichten abzulenken, weswegen wir dies nicht aus den Augen verlieren und auch weiterhin für euer Fernweh sorgen werden!
Bis morgen!

Ein Gedanke zu „Tag 22

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