Tag 34

Nanga Damai

Zum Frühstück begrüßte uns unser Gastvater und unterbreitete uns das Angebot, uns zum nahegelegenen Mountain Trek zu fahren, sodass wir uns kurze Zeit später auf einem Pfad mitten im Dschungel wiederfanden. Es gibt zwei Treks, einen blauen und einen roten, wobei wir uns zuerst für den blauen entschieden, der an seinem Ende auf den roten Trek führt. 

Links und rechts also der Dschungel und mittendrin nur wir. Im Dschungel herrscht eine feuchte Hitze, wie man sie in unseren Breitengraden nur in der Sauna erleben kann. Innerhalb von Minuten ist man komplett durchgeschwitzt, wofür auch der teilweise sehr schwierige und anstrengende Weg sorgt. Zwischendurch verschafften wir uns an diversen Bächen und Wasserfällen Abkühlung, bevor wir unseren Weg bergauf, bergab fortsetzten. 

Nach etwa zwei Stunden erreichten wir den roten Pfad, der noch mehr Seile und Strickleitern beinhaltete und wesentlich anstrengender war, als der blaue. Der mühsame Aufstieg wurde an Abhängen mit einem schönen Ausblick belohnt, sofern es das „Dach“ des Dschungels zuließ. Nach etwa sechs Stunden trafen wir wieder Zuhause ein, völlig erschöpft und halb verdurstet. Kaum angekommen brach wieder ein heftiger Regenschauer herein. Am Abend suchten wir zusammen mit Lionel und den Neuankömmlingen Greg und Ronney aus Neuseeland bzw. Australien ein Restaurant auf, bevor wir todmüde von den Strapazen des Tages ins Bett fielen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.