Tag 46

Kuala Selangor – Melaka


Nachdem unser Gastvater uns das Versprechen abgerungen hat, wieder vorbeizuschauen, wenn wir das nächste Mal in Malaysia sind, machten wir uns auf den Weg nach Shah Alam, um uns die Staatsmoschee von Selangor anzuschauen. Unser Reiseführer – nicht der beste, wie uns schon mehrfach aufgefallen ist – wusste zu berichten, dass nichtmuslimischen Besuchern der Zugang nicht gestattet ist und die Moschee nur von außen zu besichtigen sei. Nachdem wir die Moschee halb umrundet hatten und die Kuppel und Minarette bewunderten, sprach uns ein Mann an, der dort arbeitet. Wenn wir die Moschee besichtigen möchten, so könnten wir das Besucherzentrum auf der anderen Seite aufsuchen. Soweit sind die Autoren des Reiseführers also nie gegangen…

Nachdem wir uns im Besucherbuch eingetragen und „angemessen“ gekleidet hatten (siehe Tag 37), stellte sich der perfektes Englisch sprechende Guide vor. Kamun (phonetisch) war früher Lehrer und seit seiner Pensionierung arbeitet er ehrenamtlich als Führer in der Moschee. Die Moschee hat drei Ebenen: auf der obersten, eine Art Balkon, beten die Frauen, unten und im Stockwerk darunter – welches früher eine Tiefgarage für die Besucher war – beten die Männer. Insgesamt ist die Moschee so für 25000 Besucher ausgelegt und freitags voll! 

Auf Anraten des Reiseführers lag unser nächster Halt in Seramban, wo wir neben einem Museum auch noch ein Handwerkszentrum besuchen wollten. Das Museum befasste sich im Erdgeschoss mit der malaysischen Post und mit Steinen, sodass wir nach fünf Minuten das Foltermuseum im oberen Stockwerk aufsuchten. Fast genauso spannend… In der Außenanlage gab es noch zwei hölzerne Pfahlbauten zu sehen, die einst Paläste waren. Kleine Paläste vielleicht…

Anschließend fuhren wir weiter nach Melaka, einem niedlichen Ort und UNESCO-Weltkulturerbe. 

Aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes haben viele Einheimische noch frei und unternehmen Ausflüge, wovon auch die überfüllten Straßen Melakas zeugten. 

Weiterhin sorgten in der einst so schönen Stadt Rikschas für unverwechselbaren Lärm. Auf jedes dieser Transportmittel wurde unter den Sitz eine riesen Lautsprecherbox geschnallt, aus der alles andere als entspannte Töne kamen.

Nach dem Stadtrundgang suchten wir uns zum Abendessen ein kleines Restaurant, bevor es zurück ins Hotel ging.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an euch liebe Leser! Schön, dass ihr euch so für unsere Geschichten interessiert! 3400 Mal wurde unser Blog bereits angeklickt! Danke!

 

Ein Gedanke zu „Tag 46

  1. Feli Bert

    also birgits robe ist der hammer! ich hoffe du hast dir so eine auch für deutschland gekauft, ich helfe dir dann auch immer über die straße wenn ich dich sehe! 🙂

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