Andalusien 2012 – Tag 6

Facinas – Vejer de la Frontera

Da der Himmel sich heute als ein wolkenverhangenes Ungetüm zeigte, wagten wir nicht den Strand aufzusuchen, sondern entschieden uns für eine Tour durch die Umgebung. Unser erstes Ziel war dabei die „Baelo Claudia“, was uns in eine Zeitreise in das römische Hispania führte. Im 6 Kilometer entfernten Dorf „Bolonia“ liegen die Ruinen des römischen „Baleo Claudia“. Zu den Highlights der Ruinen gehören ein Blick über den Atlantik nach Afrika, die gut erhaltenen Reste des Theaters, ein gepflastertes Forum, der Markt, die Marmorstatuen und Säulen der Basilika. Das alles wirkt vor allem so eindrucksvoll, wegen des Alters der Stadt, die die Herrschaftszeit des römischen Kaisers Claudius (41-54 n. Chr.) markiert. Da die gesamte Anlage durch einen Bärenanteil aus EU-Geldern in Schuss gehalten wird, wurden EU-Bürgern nach Vorlage eines nationalen Reisedokumentes auch der Eintritt von 3€ erlassen.

Anschließend in die 20 km entfernte Stadt Vejer de la Frontera. Vejer wird wegen seiner weißen Häuser und die imposante Lage auf einem Hügel als die „weiße Hügelstadt“ bezeichnet. Auch hier wurden wir wieder durch die kleinen Gassen, hübschen Blümchen vor den Balkonen und der lockeren Lebensart vom Charme dieser Stadt verzaubert.

Ein Stopp in der lokalen Ladenkette „Mercadona“ verleitete uns dazu ein sattes Kilo Langusten für 6€ zu kaufen. Die unendlich große Restmenge, nach der halbstündigen Puhlarbeit von Henning, wurde lecker angebraten und mit Tomatensoße und Nudeln serviert. Ein halbes Kilo Langusten hätte wohl auch gereicht….

 

 

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