Bangkok – Teil 2

Nach einem üppigen Frühstück auf dem Dach des Hotels, machten wir uns mit dem Skytrain auf den Weg, um drei Bahnstationen weiter ein Expressboot auf dem Chao Phraya zu besteigen.
Der Fluss war überraschend rau, einen derartigen Wellengang hatten wir auf einem Stadtfluss nicht erwartet. Neun Stationen später, verließen wir das Boot, um das Wat Pho zu besichtigen. Die Tempelanlage beherbergt den 45 Meter langen, liegenden, vergoldeten Buddha. Auf dem Gelände wurde vor circa 150 Jahren eine Medizinschule gegründet, wo traditionelle Massagemethoden gelehrt wurden, die bis heute dort angeboten werden. 30 Minuten und eine Fußmassage später, machten sich vier gecremte Beine auf zum Königspalast. Wer glaubt, auf dem Oktoberfest oder sonstigen Anlässen in Deutschland schon Menschenmassen gesehen und gefühlt zu haben, der irrt. Unglaublich, was sich gegen 11 Uhr dort abgespielt hat. Wir beschlossen, morgen früh wiederzukommen.
Wir spazierten weiter zum Nationalmuseum, wo die Schätze Thailands in unwürdiger Art und Weise präsentiert werden. Als Kontrast zu dem Kulturprogramm spazierten wir bei 35 Grad durch die Mittagssonne zur Khao San Road. Der Weg gestaltete sich aufgrund des thailändischen Verständnisses für Gehwege – sie werden lieber als Garküchen, Parkplätze oder Marktstände genutzt – nicht immer einfach. Die Khao San Road ist eine Art Ballermann, Reeperbahn und Kö in einem. Seit den 80ern siedelten sich hier Traveller und dementsprechend Hostels an, die nun mit edlen Cafés und Bars konkurrieren. Neben Tattoostudios, Marktständen und Schneidereien, lassen sich dort Urlauber, Aussteiger, Bourgeoisie und Freaks sämtlicher Länder beobachten. Die Straße ist definitiv einen Besuch wert, auch wenn für unseren Geschmack zu warm war.

Der Tag endete im Stadtteil Siam, wo es unzählige luxuriöse Geschäfte und Malls gibt. Aufgrund der sich durch die Straßen schiebenden Menschenmassen verging uns jedoch die Lust am Einkaufen, sodass wir nach dem Abendessen mit leeren Taschen ins Hotel zurückkehrten.

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