Bangkok – Teil 3

Heute sind wir extra früh aufgestanden, um vor allen anderen am Königspalast zu sein. Natürlich waren wir nicht alleine, als der Palast um 08:30 Uhr seine Pforten öffnete. Bevor wir pro Person die 500 Baht Eintritt bezahlen durften, mussten wir uns noch Beinkleider leihen. Auch Hosen, die bis über das Knie reichen, sind für den Königspalast zu kurz, hier müssen sie knöchellang sein. Aufgrund der bereits frühmorgendlichen Hitze und den nun übereinander getragenen Hosen, kam große Freude auf…

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Auf dem Gelände gibt es viel zu entdecken und zwischendurch schiebt man sich immer wieder durch Menschenmassen. Der Palast befindet sich seit 1782 in Bangkok. Er ist relativ hoch gelegen und hierdurch vor Überschwemmungen geschützt. Durch die ständigen Erweiterungen, kann man verschiedene Stilrichtungen erkennen. Besonders beeindruckend sind die Wandmalereien im Wat Phra Keo, die auf 178 Bildern Szenen aus der thailändischen Geschichte darstellen.

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Die Rückfahrt mit dem Expressboot von Thien nach Sathon war mehr als abenteuerlich, das Boot war nicht nur für europäische Verhältnisse überfüllt sondern es herrschte zusätzlich ein starker Wellengang.

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, besuchten wir mehrere Malls, wobei das Mah Boon Krong Center die überwältigendste Auswahl an (gefälschten) Artikeln hatte. Central World, Siam Paragon und Siam Square sind Einkaufsparadiese, die sich eher an europäischen Preisen orientieren. Allen Schnäppchen konnten wir widerstehen, um nicht gleich zu Beginn unserer Reise die Rucksäcke zu überfüllen. Stattdessen gönnten wir uns ein paar Kleinigkeiten aus dem riesigen Angebot an Speisen und Getränken.

Für den Abend warfen wir uns in Schale und spazierten durch den Feierabendverkehr zur Vertigo and Moon Bar. Diese befindet sich auf dem Dach des Banyan Tree Hotels. Selbst vom 61. Stock aus ist die Größe Bangkoks kaum zu überblicken. Zu dem atemberaubenden Ausblick genossen wir leckere Cocktails und den sehr guten Service, der dort geboten wird. Während wir Bangkok als Lichtermeer bestaunten, machte jemand am Nachbartisch seiner Angebeteten einen Antrag. (Sie hat „Ja“ gesagt.) So kann man den Valentinstag auch ausklingen lassen.

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Wer ebenfalls vor haben sollte, eine der Skybars in Bangkok zu besuchen, der sollte sich an den Dresscode halten. Lange Hose für den Mann und feste Schuhe sind Pflicht, die omnipräsenten Flip-Flops dürfen auch von Frauen nicht getragen werden.

Nach einem weiteren Spaziergang kehrten wir in ein Restaurant ein, wo es neben Papayasalat noch Spicy Chicken gab. Aua.

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