Die Kyll entlang bis Trier und 3 Tage fahrradfrei

Die bisher schönste Fahrradroute war der Kylltalradweg von Bitburg bis Trier. Durch wenig Verkehr, einen asphaltierten Radweg entlang der Bahnschienen oder dem Fluss und die sehr gute Routenführung erreichten wir Trier eher als gedacht. Die Zeit war aber bitter nötig, denn unser Tagesziel sollte erst erreicht werden, wenn wir bei einer lieben Freundin – der Nancy – angekommen sind. Ihre Wohnung befindet sich auf der Nordseite Triers, auf dem Markusberg. Und dieser „Berg“ schaffte uns komplett. Wir legten in ca. einer halben Stunde eine Strecke von knapp drei Kilometern bei einer 25 prozentigen Steigung zurück. Oben angekommen beschlossen wir das Fahrrad bis Montag stehen zu lassen und Trier zu Fuß zu erkunden. (Vielen Dank nochmal für’s Chauffieren, Stefan!)

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In die Diskussion, welche Stadt die älteste Stadt Deutschlands ist, wollen wir gar nicht groß einsteigen. Fest steht, dass Trier die älteste römisch anerkannte Stadt ist und wir anhand der zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten, wie der Kaiserthermen, der Konstantinbasilika, der Porta Nigra, des Doms und vor allem des Amphitheaters, keine Zweifel daran haben. Jeder Ort birgt unzählige Geheimnisse und zeigt sich je nach Tageszeit in einem besonderen Licht.
Unbedingt sollte man auch etwas Zeit mitbringen und das neuere Geburtshaus des am 5. Mai 1818 geborenen Karl Marx in der Johannisstrasse besichtigen. Obwohl er kurz nach seiner Geburt in ein anderes Wohnhaus in Trier ziehen musste, wartet das Haus mit einem umfangreichem Museum über sein Leben, vor allem aber mit der Entwicklungsgeschichte seiner bekannten Thesen und Theorien auf.
Und am Samstagabend stand der Hauptgrund unserer Reise an: Nancy’s Geburtstagsparty!

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Die Weinberge rund um Südtrier zeigten sich bei einem Spaziergang am Sonntag von ihrer schönsten Seite und waren wohl der perfekte Ort, um sich nach der Party zu akklimatisieren.

Trier hat uns sehr gut gefallen, die Freundlichkeit unserer Gastgeber hat einen großen Teil dazu beigetragen.

Am Montagvormittag hieß es dann Abschied nehmen und bei bewölktem Himmel traten wir die Weiterreise ins knapp 55 Fahrradkilometer entfernte Piesport an. Rechts die Mosel, links die Weinberge und so begleitete uns auch ohne Sonnenschein ein nettes Panorama.

2 Gedanken zu „Die Kyll entlang bis Trier und 3 Tage fahrradfrei

  1. Wolfgang

    Da krieg ich ja gleich Heimatgefühle. Bilder aus meiner alten Heimat, sehr schön. Solltet ihr nochmal in Trier sein, kann ich euch nur das Landesmuseum nur empfehlen. Normal bin ich da nicht so ein Fan von Museen, aber bei einem Rgentag haben wir uns das mal angesehen. Sehr interessant was die Römer und Kelten da so alles gemacht haben.

    Wenn ihr mal ein anderes Reiseziel sucht, Ostbayern oder besser den Bayerischen Wald kann ich euch da nur empfehlen.

    Gruss

    Wolfgang

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