Koblenz

Nach Trier machten wir Station in Piesport, Zell, Treis-Karden und erreichten am Donnerstag schließlich unser letztes Ziel: Koblenz. 458 Kilometer haben wir mit unseren Rädern bisher zurückgelegt, ein paar werden wir noch drauflegen.

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In Koblenz haben wir aber nach Bezug der Ferienwohnung erstmal sämtliche Wege zu Fuß zurückgelegt. Als erstes ging es ins nahegelegene Deutsche Eck. Die Mündung der Mosel in den Rhein ist wohl eines der Wahrzeichen schlechthin. Im Schatten Kaiser Wilhelms erblickten wir unser nächstes Ziel: die Festung Ehrenbreitstein.

Mit der Seilbahn – ein Überbleibsel der BUGA 2011 – schwebten wir über den Rhein und genossen bei bestem Wetter die schöne Aussicht. Die Dreiseilbahn sollte eigentlich spätestens im November abgebaut werden, um Koblenz‘ Status als Weltkulturerbe nicht zu gefährden. Nach einer Demonstration und einer Unterschriftenaktion für das Fortbestehen, hat im Juni die UNESCO überraschend dem Betrieb bis 2026 – der technisch längstmöglichen Betriebsdauer – zugestimmt. Der 890 Meter lange und panoramareiche „Aufstieg“ zur Festung ist für die nächsten Jahre also gesichert. Oben angekommen gab es einiges zu sehen. In den Ausstellungen, Biergärten, Weinlokalen und Restaurants kann man sich problemlos bis zur letzten Bahn um 22:30 Uhr die Zeit vertreiben. Ein Kombiticket, bestehend aus Hin- und Rückfahrt und Eintritt in die Festung, ist absolut empfehlenswert – wer es ruhiger und preiswerter mag, der besucht die Festung kostenfrei erst nach 18 Uhr und lässt den Tag entspannt bei einem der vielen Konzerte und dem weiten Ausblick über Mosel und Rhein ausklingen. Ansonsten ist Koblenz absolut „Stadtbummel-geeignet“. In der Altstadt verliert man sich vorbei an Kirchen und Schlössern, von Gasse zu Gasse und findet sich immer wieder auf einem schönen bisher unentdeckten Marktplatz wieder.

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