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Tag 49

Desaru – Johor Bahru – Singapur


Morgens fuhren wir nach Johor Bahru, wo am Busterminal Larkin der Vermieter wartete, um unseren Wagen in Empfang zu nehmen. Mit dem Bus fuhren wir im Anschluss die kurze Strecke nach Singapur. Die Prozedur ist wirklich eingespielt und vollzieht sich wie folgt:

für wenig Geld besteigt man in Johor Bahru einen Bus. Dieser fährt dann in einen malaysischen Grenzterminal. Nach der Pass- und Gepäckkontrolle geht es auf der anderen Seite wieder raus, wo der Bus bereits wartet. Dann fährt man erneut ein paar Kilometer und landet im Terminal Singapurs. Nach den Einreiseformalitäten findet man am Ausgang dann wieder seinen Bus und fährt – je nach Busgesellschaft – in die City. Ganz wichtig ist, dass man das Ticket behält, ansonsten darf man ein neues lösen.

Die restliche Strecke zum Hotel legten wir mit den Rucksäcken zu Fuß zurück und bekamen mal wieder die große Hitze Südostasiens zu spüren. 

Singapur ist ein schöner Start- und Endpunkt einer solchen Reise und bereitet uns nebenbei auch wieder auf die europäischen Preise vor…

Am Nachmittag besuchten wir den Fort Canning Park und natürlich die Battle Box, ein Museum in einem Bunker, in dem die Briten 1942 ihre Kapitulation gegenüber den Japanern erklärten. 

Tag 48

Desaru


Nach dem Aufstehen galt ausnahmsweise mal nicht: „Es ist halb acht – die Sonne lacht!“ Erstens war es schon acht und zweitens war es bewölkt, sodass wir nach dem Frühstück in unserem zweigeschossigen Zimmer blieben und ausspannten. 

Tag 47

Melaka – Desaru

Die nächsten beiden Tage verbringen wir in Desaru am Südchinesischen Meer. Nach unserer Ankunft legten wir uns an den Strand und genossen das Meeresrauschen. 

Nach einem Abendessen mussten wir in der Umgebung erstaunlich lange suchen, wurden unterwegs aber immer wieder durch das Antreffen niedlicher Affenhorden entlohnt.

Das war’s im Groben.

 

Tag 46

Kuala Selangor – Melaka

 

Nachdem unser Gastvater uns das Versprechen abgerungen hat, wieder vorbeizuschauen, wenn wir das nächste Mal in Malaysia sind, machten wir uns auf den Weg nach Shah Alam, um uns die Staatsmoschee von Selangor anzuschauen. Unser Reiseführer – nicht der beste, wie uns schon mehrfach aufgefallen ist – wusste zu berichten, dass nichtmuslimischen Besuchern der Zugang nicht gestattet ist und die Moschee nur von außen zu besichtigen sei. Nachdem wir die Moschee halb umrundet hatten und die Kuppel und Minarette bewunderten, sprach uns ein Mann an, der dort arbeitet. Wenn wir die Moschee besichtigen möchten, so könnten wir das Besucherzentrum auf der anderen Seite aufsuchen. Soweit sind die Autoren des Reiseführers also nie gegangen…

 

Nachdem wir uns im Besucherbuch eingetragen und „angemessen“ gekleidet hatten (siehe Tag 37), stellte sich der perfektes Englisch sprechende Guide vor. Kamun (phonetisch) war früher Lehrer und seit seiner Pensionierung arbeitet er ehrenamtlich als Führer in der Moschee. Die Moschee hat drei Ebenen: auf der obersten, eine Art Balkon, beten die Frauen, unten und im Stockwerk darunter – welches früher eine Tiefgarage für die Besucher war – beten die Männer. Insgesamt ist die Moschee so für 25000 Besucher ausgelegt und freitags voll!

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Tag 45

Kuala Selangor


Ursprünglich wollten wir nur eine Nacht in Kuala Selangor bleiben. Da wir hier aber so herzlich empfangen wurden, das Haus toll ist und man hier wirklich seine Ruhe haben kann, verlängerten wir unseren Aufenthalt um eine Nacht. Nach dem viel zu üppigen malaysischen Frühstück machten wir es uns am Pool bequem. Die Sonne war unerbittlich, aber unsere Gastmama versorgte uns mit eisgekühltem Saft. Am Abend hatten wir schon die Klinke in der Hand, um uns in der Nähe ein Restaurant zu suchen, als es an der Tür klopfte. Kaffee und Tee stünden bereit, dazu noch ein paar einheimische Kleinigkeiten. Um nicht unhöflich zu sein, sagten wir natürlich zu. So ein Kaffee nebst Snack müsste ja vor dem Abendbrot drin sein. Der „Snack“ entpuppte sich als riesige Portion gebratene Bananen im Teigmantel. Als wir diese fast verdrückt hatten, gab es noch Nachschlag in Form von kleinen Kuchen aus grünen Bohnen…

Wir waren dann nicht mehr essen. 🙂

Tag 44

Tanah Rata – Kuala Selangor

 

Früh brachen wir auf, um die sonst aufgrund der hiesigen Feiertage vollkommen überlaufenen Cameron Highlands zumindest ein wenig genießen zu können.

 

Benannt wurden die Highlands nach William Cameron der britischen Kolonialregierung, der sie 1885 bei Vermessungsarbeiten entdeckte. Der britische Einfluss zeigt sich in traditionellen Gästehäusern im Tudor-Stil und die für Highlands eher ungewöhnlich hohe Anzahl an Golfplätzen. Da aufgrund der kühlen Witterung hier auch Erdbeeren, grüner Spargel, Blumen und Tee angebaut werden, reihen sich Verkaufsstände dieser Art am Straßenrand. Der Blick ins Tal von der der Teeplantage „Boh“ kurz nach Sonnenaufgang entschädigte unseren langen Weg am Tag zuvor. Herrlich!

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